Versucht es einmal und wendet die vier Schritte auf einen Konflikt (es darf auch ein Konfliktchen sein oder eine Entscheidung, die Euch gerade bewegt) an. In einem ersten Schritt, überlegt, welche Themen alle betroffen sind. Es geht eigentlich nie um ein einziges Thema, also versucht wirklich, die gesamte Bandbreite zu betrachten. In einem zweiten Schritt geht es um Eure Interessen: was wollt Ihr wirklich? Achtet bei der Formulierung darauf, dass Ihr konkreter werdet als Werte und Bedürfnisse (z.B. Anerkennung, Sicherheit), aber nicht so konkret, dass nur noch eine Lösung möglich ist. Ihr wollt Euren Spielraum nicht eingrenzen. Nun ein schneller Check zu den Themen: Decken Eure Interessen alle Themen ab? Nun ist es Zeit, kreativ zu sein: schreibt jede Idee auf, die Euch einfällt, wenn Ihr auf die Themen und Interessen blickt. Keine Schere im Kopf, lasst Euch Spielraum. Alles darf sein. Und nun, zuletzt, bastelt Euch aus den Ideen eine Lösung zusammen, wie ein Puzzle.
Nun berichtet uns: Wie war es? Was ist Euch leicht gefallen, was nicht? An welchen Stellen hättet Ihr Euch Unterstützung gewünscht? Was habt Ihr über Euch gelernt?